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Die Hoodia Kaktus Diät

Hoodia

Eine Wunderwaffe gegen Übergewicht: Der Hoodia-Kaktus in der Wüste Kalahari

Hoodia gordonii

Der Hoodia-Kaktus wächst in weiten Teilen Südafrikas. 20 weitere Spezies gehören zur Familie der Asclepiadaceae (Schwalbenwurzgewächse). Diese ungewöhnlichen flachen Blumen blühen marmoniert rot, purpur, braun oder dunkelgelb. In der San-Sprache heißt Hoodia "Xhoba" oder "ghaap".

Hoodia gordonii

Hoodia gordonii, auch die "Aas Blume" ("carrion flower") genannt, weil ihre 5-11 Zentimeter großen lachsfarbenen Blüten nach verwesendem Fleisch riechen. Der Gestank zieht Fliegen an, die ihre Eier in den Blüten ablegen und sie dabei bestäuben.

 

Links:

Phytopharm

Nano

Medizin-Aspekte

ZDF

Video-Ausschnitt aus ZDF- Gesundheitssendung Praxis vom 28.04.2004:

Hoodia Kaktusstart

 

Übergewicht und Essverhalten

In den westlichen Industrieländern bringen große Anteile der Bevölkerung zu viel Gewicht auf die Waage. In Deutschland ist jeder Fünfte adipös, also extrem übergewichtig. Mit Übergewicht fühlt man sich aber nicht einfach nur unwohl. Übergewicht kann schwerwiegende Folgen haben: Diabetes, Bluthochdruck, Herzkreislauf-Erkrankungen.

Durst, Hunger, Sättigung, Schlafbedürfnis und Sexualverhalten sind Empfindungen, die uns unser Gehirn vermittelt. Im Hypothalmus, einem Gehirnabschnitt, befindet sich das Esszentrum, dem durch Hormone, wie Insulin, direkte Signale zukommen. 

Das Esszentrum signalisiert durch Hunger, dass der Organismus Nahrung zur Energieversorgung benötigt, bzw. durch Sättigung, dass wir genug gegessen haben. Bei vielen Übergewichtigen ist diese Regulation gestört. Ihr Gehirn signalisiert einen Energiebedarf, der eigentlich gar nicht besteht. Die Folge ist, daß sie viel mehr essen, als sie benötigen. Dieser Überschuss wird als Fettdepot im Bindegewebe abgelagert. 

Die Koordination durch das Esszentrum hängt eng mit dem Blutzuckerspiegel zusammen: Je mehr einfache Kohlenhydrate aufgenommen werden, desto mehr Insulin wird ausgeschüttet. Insulin ist ein Hormon, das den Zucker aus dem Blut in die Zellen transportiert. Bei Übergewichtigen kann sich durch die Überernährung eine Insulin-Hunger-Spirale entwickeln, bei der sich Insulin und Hunger gegenseitig hochtreiben. Durch die Aufnahme von Kohlenhydraten und Zucker wird verstärkt Insulin erzeugt. Insulin treibt den Zucker in die Zellen und das Esszentrum reagiert mit der Meldung, es müsse sofort wieder Nachschub schaffen, d.h. es entsteht Hunger. Bei der neuer Kohlenhydratzufuhr steigt wiederum der Insulinspiegel an. Es entsteht ein Kreislauf, wodurch sich durch die fortlaufende Überproduktion von Insulin die insulinproduzierenden Zellen erschöpfen können und Diabetes vom Typ 2 entstehen kann. 

Bei Übergewichtigen muß diese Insulin-Hunger-Spirale durchbrochen werden. Der Körper muss dazu gebracht werden, dass er das gespeicherte Fett zu Energie verbrennt. Modediäten, die ein schnelles Purzeln der Pfunde versprechen, sind nicht der richtige Weg, denn sie führen oft nur zu dem gefürchteten Jojo-Effekt. Kaum hat man eine Diät beendet, bei der man sich mühsam ein paar Kilos abgerungen hat, und geht wieder zur normalen Ernährung über, hat man die verloren geglaubten Kilos wieder auf den Hüften. Während der Diät schaltet der Organismus auf Sparflamme und lernt, mit weniger Essen auszukommen. Sobald man wieder normal isst, füllt der Körper schnellstmöglich seine Fettdepots auf. Weil er während der Diät gelernt hat, mit weniger auszukommen, steigt das Gewicht oftmals höher als vorher. Das führt zu Frust! 

Der einzig richtige Weg ist, dass man über einen längeren Zeitraum weniger Kalorien zu sich nimmt als man benötigt, den Stoffwechsel und die Fettverbrennung ankurbelt, sowie den Verbrauch an Energie durch mehr Bewegung erhöht. Hierbei kann der Hoodia-Kaktus unterstützend helfen. Die Inhaltstoffe des Kaktus gaukeln dem Gehirn vor, dass der Blutzuckerspiegel ausreichend ist. Dadurch fühlt man sich satt. Zusätzlich ist es möglich, den Kalorienverbrauch des Körpers durch ausdauernde sportliche Betätigung zu erhöhen. 

Leider besitzen Übergewichtige in der Regel auch einen geringen Stoffwechselumsatz. Ihr Körper läuft gewissermaßen nur auf niedrigen Touren. Es gibt bestimmte Pflanzenextrakte, die den Zellstoffwechsel wieder aktivieren und die Fettverbrennung ankurbeln. 

Um den Effekt der Hoodia-Kur zu verstärken, empfehlen wir eine kalorienkontrollierte, ausgewogene Ernährung mit wenig Kohlehydraten, viel Eiweiß, Obst, Gemüse, gesunden Fetten und  Bewegung. Dabei sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von 1,5 bis 2,5 Liter Wasser (keine Cola, Limo) pro Tag geachtet werden. Wasser ist wichtig, um das Ausscheiden von Stoffwechselschlacken zu erleichtern.

 

 

Hungerstillender Hoodia Kaktus - Uraltes Schlankheitsmittel südafrikanischer Buschmänner

Die Wüste Kalahari im südlichen Afrika ist karg und lebensfeindlich. Soweit das Auge reicht, nichts als Wind, Sand, Dünen. Für den unbedarften Besucher ist diese Landschaft einfach nur Nichts. Nichts als - Wüste. Aber wer die Kalahari kennt, weiß, dass hier mehr ist als Sand, ein paar Büsche und Gräser. Für die dort lebenden Buschmänner vom Stamm der Khoi-San ist die Kalahari voller Reichtümer. Seit Tausenden von Jahren haben sie ihr Geheimnisse entlockt und sie zu nutzen gelernt.

Die San sind die Ureinwohner des südlichen Afrika. Das für seine Überlebenskunst, seine Felsenzeichnungen, Trancetänze und mystische Symbiose mit seinen Halbwüsten oder Savannen bekannte San-Volk zählt zu den besterforschten und zugleich ärmsten und marginalisiertesten Völkern der Welt. Die San wurden lange Zeit als Minderheit unterdrückt, da sie als Jäger eine unliebsame Konkurrenz für die europäischen Siedler darstellten. Sie wurden ihres Landes, ihrer Rechte und fast auch ihrer Sprache beraubt. Die Siedler machten früher sogar Jagd auf sie. Lange galten sie nicht als Menschen. Und bis heute sind sie Außenseiter, die Verlierer der modernen Welt. 

Nicht aus Überfluss - sondern aus Mangel kauen die Buschmänner in der Weite der Kalahari-Wüste seit ewigen Zeiten auf den Hoodia-Kaktus herum. Wenn es rundherum für sie nichts zu essen gibt, vermittelt er das Gefühl von Sattheit. Verlässlich und natürlich. Ohne Nebenwirkungen.

 

Petrus Vaalbooi: "Der Hoodia-Kaktus ist Nahrung für uns Buschleute, es ist auch unser Trinken und unsere Medizin. Wenn Du Schmerzen hast, lindert sie der Kaktus - und wenn Du Hunger leidest, verschwindet auch der."

Südafrikanische Buschmänner kauen seit eh und je den wild in der Wüste wachsenden Hoodia-Kaktus, um während der oftmals mehrtägigen Jagd ihren Hunger zu dämpfen. Damit wird sichergestellt, dass die erlegte Beute nicht gleich in den Mägen der Jäger verschwindet. Dank Hoodia kann auch die Familie auf ihren Anteil hoffen. 

Hoodia ist ein kniehoher, stacheliges Gewächs. Es wirkt unscheinbar und wenig nahrhaft. Der Hoodia-Kaktus wächst in den Halbwüsten im südlichen Afrika. Er sieht nicht wirklich sehr appetitanregend aus. Aber er ist Nahrung für die Buschleute, ihr Trinken und ihre Medizin. Wer den Kaktus probiert, wird finden, dass er bitter schmeckt.  

Bei ihren langen Jagdausflügen schieben sich die San ein geschältes Stück der Pflanze in den Mund und kauen darauf herum: So unterdrücken sie manchmal für Tage Hunger und Durst. 

Diese appetitzügelnde Wirkung fiel südafrikanischen Soldaten auf, die Jäger der Ureinwohner als Späher und Fährtenleser im Angola-Krieg einsetzten. Sie hatten sich gewundert, wieso die schmächtigen Buschleute so lange und ausdauernd ohne Essen und Trinken in einer feindlichen Umgebung auskommen können. 

1996 nahmen sich Wissenschaftler des Südafrikanischen Forschungsbeirates für Wissenschaft und Industrie (CSIR) des sattmachenden Kaktus an. Es gelang ihnen, den Inhaltsstoff zu gewinnen, der das Hungergefühl dämpft. Die Wissenschaftler tauften die Substanz auf den Namen "P57" und ließen sie patentieren. 

P57 ist ein sekundärer Pflanzenstoff, ein sogenanntes Pregnanglycosid mit stark appetitzügelnden Effekten, die in Tierversuchen gezeigt werden konnten. P57 gaukelt dem Gehirn vor, dass der Blutzuckerspiegel schon ausreichend ist und vermittelt so ein Gefühl von Sattheit. P57 ist kein Opiat und ruft auch keine euphorischen Zustände hervor.

1997 vergab der CSIR die Lizenz für Entwicklung und Vermarktung an die britische Firma Phytopharm, welche die Substanz erfolgreich klinisch testete.

Das Ergebnis:

Der Hoodia-Kaktus reduziert die tägliche Kalorienaufnahme und hilft so beim Abnehmen.

In sauber durchgeführten Doppelblind-Studien verloren neun übergewichtige Briten einige Pfunde, als sie den Hoodia-Kaktus in Kapselform schluckten: Sie nahmen durchschnittlich nur noch 2.200 Kalorien pro Tag zu sich, obwohl sie so viel essen durften, wie sie wollten. Weitere neun Männer, die mit einem Placebo abgespeist wurden, schaufelten dagegen täglich 3.200 Kalorien in sich hinein. Nebenwirkungen wurden dabei nicht festgestellt.

Kurz darauf erwarb der amerikanische Pharmagigant Pfizer, bereits erfolgreich mit dem Potenzmittel Viagra, die Rechte für "P57". Pfizer wollte "P57" als Appetitzügler für Fettleibige auf den Markt bringen. Allein in den USA wird das jährliche Markt-Volumen für die Behandlung von Fettsucht, Übergewicht und deren Folgen auf 3 Milliarden Dollar (rund 3 Milliarden Euro) geschätzt. 

Die San, auf deren Wissen die Entdeckung basierte, wollten sich die millionenschwere Tradition jedoch nicht so einfach stehlen lassen.

Mit Hilfe des terre des hommes-Partner WIMSA, der "Arbeitsgruppe für einheimische Minderheiten im südlichen Afrika", sowie des WIMSA-Menschenrechtsanwaltes Roger Chenells gelang es den San, ihre Rechte durchzusetzen. 

Die Anteile in Höhe von 6 % des Gewinnes am Diätmittel P57 sollen an alle regionalen San-Verbände gezahlt werden. Von CSIR und San-Verbänden wurde eine "San Hoodia Treuhandgesellschaft" gegründet, dem auch das südafrikanische Amt für Wissenschaft und Technologie sowie der terre des hommes-Partner WIMSA angehören. 

Ab 2007 sollte nach Pfizer Angaben die Hoodia-Substanz P57 als verschreibungspflichtiges Medikament verfügbar sein. Dann fliesst auch Geld auf das Konto der rund 100.000 San.

Leider gab der Großkonzern Pfizer noch im gleichen Jahr seine Lizenzrechte an die Phytopharm zurück, da Pfizer seine Abteilung für Naturprodukte auflöse. 

Phytopharm steht nun nach eigenen Aussagen in Verhandlungen mit drei großen Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln und plant, ab 2005 weitere Studien zu P57 laufen zu lassen und dann frühestens 2007 einen auf P57 Appetitzügler als Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt zu bringen.

 

 

 

Fragen & Antworten

Wie wirkt Hoodia?
Der Kaktus enthält ein Molekül mit der Bezeichnung P57. Es signalisiert dem Gehirn, dass Sie satt sind. Gleichzeitig sorgt es für eine ausgeglichene Stimmung. Sie werden also keinen Hunger haben und daher sehr viel weniger essen - jedoch ohne zu leiden oder das Gefühl von Verzicht zu haben. Sie werden gut gelaunt den Tag verbringen. Da Sie weniger essen als Sie an Energie verbrauchen, werden Sie zwangsläufig abnehmen.

 

Genügt es Hoodia einzunehmen oder sollte ich auch meine Essgewohnheiten ändern?
Da Hoodia Ihr Hungergefühl stillt, werden Sie automatisch weniger essen wollen. Was Sie dann noch essen, sollte möglichst viel Vitamine, Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren enthalten. Nutzen Sie die Zeit für eine Umstellung auf eine gesunde Ernährung. Es ist auch sinnvoll, durch eine ausdauernde sportliche Betätigung den Kalorienverbrauch des Körpers zu erhöhen.

 

Ist Hoodia schonend für den Körper?
Der Verzehr von Hoodia ist völlig frei von Neben- oder Wechselwirkungen. Es handelt sich um ein Lebensmittel, das in der Wüste von Namibia von den Eingeborenen seit 27.000 Jahren verzehrt wird. Zwar werden Sie kein Hungergefühl mehr verspüren, aber aus Lust und Laune ein wenig essen. Eben genug, um gesund zu bleiben, jedoch so wenig, dass Sie zwangsläufig überflüssige Fettpolster verlieren.

 

Mit welchen Resultaten kann ich rechnen und wie schnell wirkt Hoodia?
Jeder Mensch ist anders, daher wirkt Hoodia bei jedem unterschiedlich. Je mehr Körperfett Sie haben, desto schneller werden Sie es verlieren. Die meisten Anwender von Hoodia verlieren im Durchschnitt 2 kg pro Woche. Dies ist ein gesunder Gewichtsverlust, der vom Organismus gut bewältigt werden kann. Zwar ist mit Hoodia auch ein höherer Fettverlust möglich, jedoch wäre dies weniger schonend für den Körper.

In klinischen Studien wurde die Wirkung von Hoodia bestätigt und festgestellt, dass Hoodia frei von Nebenwirkungen ist. Man verspürt zwar keinen Hunger, aus Appetit isst man jedoch Kleinigkeiten. Dies stellt sicher, dass man ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist.

 

Wie sollte ich Hoodia anwenden?
Sie sollten ca. eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten ca. 8 bis 16 g frischen, geschälten Hoodia Kaktus essen. Leider wächst der Kaktus in unseren Breiten nicht. Alternativ gibt es mittlerweile verschiedene Nahrungsergänzungsmittel. Diese enthalten in der Regel Hoodia Extrakt im Verhältnis 20:1, d.h. 20 g frischer Hoodia entsprechen 1 g Hoodia-Extrakt. Sie sollten also bei Kapsel- oder Tablettenprodukten zwischen 400 und 800 mg Hoodia-Extrakt (20:1) vor den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit verzehren.
In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf Grund des höheren Kalorienbedarfes Hoodia Kaktus nicht angewandt werden. 

 

Worauf muß ich beim Kauf von Hoodia Produkten achten!

Vergewissern Sie sich, ob es sich wirklich um Original Hoodia aus Südafrika handelt. Fragen Sie den Hersteller nach einer Ursprungsgarantie, die an Hand von Erntedokumenten nachweisbar ist.  Weiterhin sollten Sie darauf achten, nur Produkte zu kaufen, die umweltschonend gewonnen wurden (kein Raubbau an wildwachsenden Kaktus-Beständen).

Vorsicht!  In letzter Zeit werden verstärkt Hoodia Produkte angeboten, deren Herkunft sehr zweifelhaft ist. Oftmals enthalten diese Produkte nur ganz wenig Hoodia Extrakt, dafür aber Beimischungen chemischer Appetitzügler. 

Hoodia Extrakt ist sehr teuer, da es zur Zeit nur ganz wenige Anbaugebiete gibt und die Kakteen sehr langsam wachsen. Seien Sie deshalb vorsichtig, wenn Ihnen Hoodia Produkte zu einem Spottpreis angeboten werden. Ein realer Preis für 90 Tabl./Kps. mit je 400 mg Hoodia-Extrakt (20:1), entsprechend einer 1-Monats-Kur, liegt im normalen Handel zwischen 40 und 50 EUR. Gerne helfen wir auf Anfrage weiter:
info@kaktus-diaet.de.

 

 

 

 

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René Schwalbe
Biologe/Chemiker

Ringstr. 2
86931 Prittriching

Tel.: 08206 96 277 0
Fax: 08206 96 277 2

Email: info@kaktus-diaet.de

© by René Schwalbe 2003

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